Zum zehnjährigen Jubiläum des Kulturnetzwerks „kult-IG“ organisieren die Mitgliedsvereine eine abwechslungsreiche Kulturwoche vom 20. bis 31. März in Erftstadt.
Sich vernetzen und austauschen, sich bei Veranstaltungen besuchen und Projekte gemeinsam auf die Beine stellen, das war 2016 der Plan von Erftstädter Kulturvereinen. Zehn Jahre später kann die die „Interessengemeinschaft Kultur“, kurz kult-IG, zufrieden auf das Erreichte zurückschauen. Zusammen wurde unter anderem eine Webseite mit Veranstaltungstipps aufgebaut, eine Kulturmesse realisiert und gemeinsam mit der Stadt mehrfach das Sommernachtskino ausgerichtet. Die letzten Jahre hat das Netzwerk auch den „Erftstädter Kulturpreis“ ausgerichtet und ein Vertreter ist als Sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss beratend tätig, um die Gedanken der freien Kulturszene einzubringen.
Mit ihrer Kulturwoche möchte das Netzwerk nun erneut für die Kultur „trommeln“. „Dadurch werden nicht nur viele unterschiedliche Formate sichtbar, sondern auch die langjährige Vernetzung und wachsende Zusammenarbeit der Vereine“, sagt kult-IG Mitorganisatorin Simone Scharbert und Claudia Valder-Knechtges ergänzt: „Es ist wichtig ein starkes Zeichen für die Kultur zu setzen.“ Daher findet sich neben Theater, Lesungen, Workshops und Musik auch ein Nachmittag, der genau das weiter verstärken soll.
Am 22. März um 15 Uhr wird im Pfarrzentrum St. Kilian das Treffen „Kulturretter gesucht“ angeboten. „Wer teilnimmt, kann den ehrenamtlichen Kulturtreibenden zeigen, wie wichtig unser Engagement ist und man kann sich vielleicht auch mit dem Kulturvirus infizieren lassen“, sagt kult-IG-Mitglied Monika Nießen-Horré lächelnd. Vor Ort wird in Gesprächs und Mitmachrunden nicht nur der Ist-Zustand der Kultur beschrieben. „Uns geht es auch darum, dass jeder neue Ideen einbringen kann“, betont kult-IG-Sprecher Günter Warmbier. „Kultur ist oft ein Teil einer Erinnerungsarbeit, die ebenso wichtig wie kleine Utopien und Visionen in diesen Tagen für ein gutes Miteinander sind“, erklärt Simone Scharbert.
Dreizehn Veranstaltungen haben die acht Vereine des Netzwerks organisiert. Los geht es am 20. März um 20 Uhr im Geske-Kulturhaus: Bernd Alois Zimmermann, Erftstadts großer Musikersohn und Karlheinz Stockhausen werden in einem Konzert gegenübergestellt. So trifft Kammermusik auf elektronische Klänge. Am 26. März um 19 Uhr geht es ins Dorfgemeinschaftshaus „Em Dörp“. Witzig und farbenfroh bringen die „Rheinischen Kirmestänze“ jene Spuren zum Klingen, die Bernd Alois Zimmermanns Bliesheimer Kindheit in seinem Werk hinterlassen hat. Am 21. März um 20 Uhr laden die jungen Autoren von Szene 93 mit einer neuen, humorvollen Geschichte unter dem Titel „Komm, flieg mit mir“ ins Studio 93 am Köttinger Kirchplatz ein. Am 23. März um 19:30 Uhr ist Agnieszka Lessmann im Köttinger Dorfleben zu Gast. Sie bringt ihren autobiografisch gefärbten Roman »Aga« mit, in dem sie das Schweigen von Überlebenden und das damit verbundene Leid von Nachkommen erzählt. Am 24. und 27. März bietet das Künstlerforum Schau-Fenster eine „Offene Zeichenstube“ im Stadthaus an, die viel kreativen Spaß verspricht. Am 25. März um 20 Uhr wird „Jazzin`Erftstadt“ der Band „Noomae“ eine Bühne im Geske-Kulturhaus bieten. „Noomae“ verbinden moderne Jazz-Einflüsse, Soul Grooves und RnB zu einem unterhaltsamen Mix. Am gleichen Abend lädt der Musikverein Friesheim dazu ein, einfach selbst aktiv zu werden. Bei ihrer offenen Musikprobe kann man in der ehemaligen Don-Bosco-Schule das sinfonische Blasorchester verstärken oder bei der Probenarbeit dem Dirigenten mal über die Schulter schauen.
Am 27. März um 19:30 Uhr berichten Bettina Tanneberger und Thomas Fuß auf Einladung des Fördervereins der Stadtbücherei auf eindrucksvolle Weise von den Erftstädter „Stolpersteinen“ im Lechenicher Stadthaus. Das McKenna`s Theater spielt am 28. März um 20 Uhr im Geske-Haus eine mitreißende Version des antiken Klassikers „Sophokles“, bearbeitet von Bodo Wartke, und am 29. März um 15 Uhr das beliebte Märchen „Die drei kleinen Schweinchen“ in der Kleinen Bühne – beides organisiert vom Kulturkreis. Den Abschluss bildet die Band „Thompson Springs“ am 31. März um 20 Uhr im Studio 93. Die Band aus Chicago spielt „Western Rock“ und besticht mit ihrem charismatischen Frontmann Matt Smith.
Bühne frei für die Vielfalt
Erftstadt Magazin aus dem Februar 2026
13 Veranstaltungen werden von Vereinen des Erftstädter Netzwerks kult-IG vom 20. bis 31. März organisiert. Mit der Veranstaltung „Kulturretter gesucht!“ wollen sie zudem auf die Bedeutung der Kultur für die Gesellschaft hinweisen.
Seit zehn Jahren gibt es „kult-IG“, in dem aktuell acht Vereine vernetzt sind. „Die Woche zeigt vielfältige Veranstaltungen der freien Kulturszene in Erftstadt und unterstreicht die Bedeutung, die die ehrenamtlich getragenen Vereine für das kulturelle Leben hier vor Ort haben“, sagt Günter Warmbier, einer der Organisatoren. Die Kulturwoche startet mit Erftstadts weithin anerkanntestem Künstler, dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Im Geske-Kulturhaus wird zur Eröffnung am 20. März um 20 Uhr seine Verbindung zu Karl Heinz Stockhausens musikalisch nachgezeichnet. Dazu sind die Enkel der beiden Künstler vor Ort: Bettina Zimmermann und Markus Stockhausen. Fast täglich geht es dann weiter und bietet Kultur satt. Es gibt unter anderem Theater mit dem griechischen Klassiker „König Ödipus“, bearbeitet vom Komiker Bodo Wartke, Soul und Jazz mit „Noomae“ oder Rock mit der Chicagoer Band „Thompson Springs“. „Ich freue mich auf eine bunte Vielfalt der Veranstaltungen“, betont Organisatorin Monika Nießen-Horré. Dazu gehören auch ein Vortrag über die Stolpersteine in Erftstadt, Lesungen und Kindertheater. Angebote zum Mitmachen, zum Beispiel Kunst im Stadthaus oder Orchestermusik in Friesheim, runden die Woche ab. „Kultur ist immer Ausdrucksmöglichkeit, sie öffnet Räume und neue Perspektiven“ erklärt kult-IG-Mitglied Simone Scharbert. Mittelpunkt der Woche bildet der Nachmittag „Kulturretter gesucht“ im Pfarrzentrum St. Kilian am 22. März um 15 Uhr. Hier möchte das Netzwerk die Menschen mit einer abwechslungsreichen Veranstaltung für die Bedeutung der Kultur sensibilisieren und zum Mitmachen begeistern. Das ganze Programm findet sich auf www.kult-IG.de und in Flyern, die unter anderem im Buchhandel ausliegen.
Kult-IG dreht eine Woche lang auf
Die Künstlervereinigung feiert ihr Zehnjähriges mit 13 Veranstaltungen.
Kölner Stadt-Anzeiger vom 14. März 2026 Von Eva-Maria Zumbé.
Erftstadt. Zum zehnjährigen Bestehen haben die Mitgliedsvereine des Kulturnetzwerks „kult-IG“ eine Kulturwoche in Erftstadt vom 20. bis zum 31. März, organisiert. 13 Veranstaltungen haben acht Vereine des Netzwerks geplant, darunter Theater, Lesungen und Musik. „Dadurch werden nicht nur viele unterschiedliche Formate sichtbar, sondern auch die langjährige Vernetzung und wachsende Zusammenarbeit der Vereine“, sagt KultIG-Mitorganisatorin Simone Scharbert. „Es ist wichtig, ein starkes Zeichen für die Kultur zu setzen“, fügt Claudia Valder-Knechtges hinzu. 2016 wurde die „Interessengemeinschaft Kultur“, kurz Kult-IG, ins Leben gerufen. In zehn Jahren ist viel passiert: Man habe etwa eine Webseite mit Veranstaltungstipps aufgebaut, eine Kulturmesse realisiert und gemeinsam mit der Stadt mehrfach das Sommernachtskino ausgerichtet, teilt die IG mit. In den vergangenen Jahren das Netzwerk zudem den „Erftstädter Kulturpreis“ ausgerichtet. Die Kulturwoche beginnt am Freitag, 20.März, 20 Uhr, mit„Stockhausen trifft Zimmermann“ im Geske Kulturhaus. Kammermusik trifft auf elektronische Klänge. Die jungen Autoren des Kulturvereins Szene 93 für Dienstag, 21.März, 20 Uhr, unter dem Titel „Komm, flieg mit mir“ zu einer szenischen Lesung und einem Live-Hörspiel ins Studio 93 am Köttinger Kirchplatz 3 ein. Ein besonderer Termin: das Treffen „Kulturretter gesucht“ am Sonntag, 22. März, 15 Uhr, im Pfarrzentrum St.Kilian. „Wer teilnimmt, kann den ehrenamtlichen Kulturtreibenden zeigen, wie wichtig unser Engagement ist, und man kann sich vielleicht auch mit dem Kulturvirus infizieren lassen“, sagt kult-IG-Mitglied Monika Nießen-Horré lächelnd. Am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr, berichten Bettina Tanneberger und Thomas Fuß auf Einladung des Fördervereins der Stadtbücherei über die Erftstädter „Stolpersteinen“ im Lechenicher Stadthaus. Am Sonntag, 29. März, 15 Uhr, wird das Märchen „Die drei kleinen Schweinchen“ in der Kleinen Bühne, Poststraße 4, in Liblar aufgeführt, organisiert vom Kulturkreis. Den Abschluss macht die Band „Thompson Springs“ am Dienstag, 31. März, 20 Uhr, im Studio 93. Die fünfköpfige Band aus Chicago spielt „Western Rock“. Weitere Informationen und Reservierung online. (eva)
Kulturnetzwerk feiert sein Jubiläum mit 13 Veranstaltungen
Erftstadt Anzeiger vom 13. März 2026
Erftstadt (red). Zum zehnjährigen Bestehen organisiert das Kulturnetzwerk kult-IG eine Kulturwoche mit insgesamt 13 Veranstaltungen. Von Freitag, 20. März, bis Dienstag, 31. März, erwartet Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Theater, Lesungen und Workshops an verschiedenen Orten im Stadtgebiet. Beteiligt sind unter anderem die Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft, der Förderverein der Stadtbücherei Erftstadt, Jazzin’Erftstadt, der Kulturkreis Erftstadt, Köttinger Dorfleben, das Künstlerforum SchauFenster, der Musikverein Friesheim und Szene 93. Ziel der Kulturwoche ist es, die Zusammenarbeit der Vereine sichtbar zu machen und die kulturelle Vielfalt in Erftstadt zu präsentieren. Zum Auftakt steht am 20. März im Geske-Kulturhaus ein Konzert unter dem Titel „Stockhausen trifft Zimmermann“ auf dem Programm, bei dem Kammermusik und elektronische Klänge aufeinandertreffen. Ein weiterer Programmpunkt ist am 21. März die szenische Lesung „Komm, flieg mit mir“ im Studio 93 in Köttingen. Am 25. März lädt Jazzin’Erftstadt zum Konzert der Band „Noomae“ ein, die moderne Jazz-Einflüsse mit Soul und RnB verbindet.