ErftstadtApp: Infos aufs Smartphone

Sieger des ersten Ideenwettbewerbs des Jugendamtes war die ErftstadtApp, die vor allem (aber nicht nur) junge Angebote zeigen soll. Szene 93 und die Jugendberatung Mobilé haben die Entwicklung betreut und kümmern sich um die Redaktion. Kostenlos ab sofort im Appstore & Playstore!

Link zum Google-Playstore:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.ka.erftstadtapp

Link zum AppStore:

https://itunes.apple.com/us/app/erftstadt-app/id1293217471?mt=8

Link zum Eintragen von Veranstaltungen:

http://familien-erftstadt.de/Veranstaltung_hinzufuegen

 

MEHR INFOS:

Junge Angebote auf einen Blick

„Denk dir deine Stadt“ war das Motto des ersten Ideenwettbewerbs des Jugendamtes der Stadt Erftstadt im Jahr 2015. Der 1. Platz, eine ErftstadtApp, wurde nun realisiert und vorgestellt.

Rund 80 junge Leute nahmen beim Ideenwettbewerb teil und präsentierten zehn Vorschläge; darunter sehr konkrete Ideen für Angebote und Verbesserungen in Erftstadt. Andere zeigten durch kreative Wettbewerbsbeiträge den Blick der jungen Menschen auf ihre Heimatstadt. Eine Jury kürte schließlich auf den ersten Platz unter anderem den Vorschlag eine „Erftstadt App“ einzurichten, die vor allem junge Angebote bekannter machen soll. Stephanie Seupke, Niklas Trué, Jana Barth und Anna Edenhofer hatten ihre Idee mittels eines selbstgedrehten Kurzfilms eingereicht und überzeugten damit.

Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Erftstadt wurde für die Entwicklung schließlich der junge Borrer Konrad Alter mit der Umsetzung beauftragt und die neue Medienabteilung des Jugendkulturvereins Szene 93 darum gebeten dies redaktionell mit der Jugendberatung Mobilé zu begleiten. Intensiv wurde die App vorbereitet, um den Wünschen der jungen Leute gerecht zu werden. Seit einiger Zeit stand die App testweise zum kostenlosen Download bereit, wurde weiter verbessert und konnte nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dass die Umsetzung etwas länger gedauert hat, lag vor allem an den Voraussetzungen der Anbieter. „Lizenzrechtlich und technisch war es durchaus schwierig, dafür ist die App aber jetzt sowohl für Apple- als auch für Android-Smartphones verfügbar“, berichtet Jugendamtsleiter Joachim Feldmann. Mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden. „Sie ist gut zu bedienen und ich denke, dass sie sich jetzt mit mehr Inhalten immer weiter entwickeln wird.“ Klaus Röttgen, Leiter der Jugendberatung, dankte noch einmal den jungen Erftstädtern für ihr Engagement. „Wir sind sehr froh, dass solche Ideen eingereicht wurden. Ich glaube, wir gehören zu den Ersten, die so etwas in der Region umgesetzt haben.“

Glücklich sind auch die Preisträger, dass ihr Konzept nun Realität geworden ist. „Es findet schon einiges in Erftstadt für junge Leute statt, was man nicht so mitbekommt“, sagt Stephanie Seupke, die sich sowohl im Kulturbereich als auch im Sport engagiert und Jana Barth ergänzt: „In den großen sozialen Medien sind viele junge Leute nicht mehr so aktiv, bei Whatsapp bleibt man mehr unter sich und man erfährt wenig über neue Angebote von Anderen.“

Flyer seien für junge Leute oft zu teuer und hätten nur wenig Erfolg. Die ErftstadtApp sei eine gute Sache für Organisatoren und Nutzer von jungen Angeboten, finden die Preisträger. Mögliche Termine für die ErftstadtApp kann man kostenlos und bequem über ein Kontaktformular eintragen. Sie werden von der Redaktion von Szene 93 und Mobilé eingearbeitet. „Wir können nicht alle Ereignisse selbst auffinden, dazu brauchen wir die Unterstützung der jeweiligen Organisatoren“, erklärt Philipp Wasmund, Vorstand von Szene 93, und bittet um die Mitarbeit der Institutionen, Vereine und Schulen.

Anna Edenhofer lobt die Funktionen der App: „Durch die Karte sieht man auch, was genau um die Ecke angeboten wird. Junge Leute sind ja oft nicht so mobil.“ Das fröhliche Logo der App hat der Konradsheimer Grafiker Simon Hellmich beigesteuert. Neben Terminen für Kultur, Sport und Informationsveranstaltungen, finden die Nutzer hier auch Hilfsangebote und Adressen bei Sorgen und Nöten. Konrad Alter, der sich um die Entwicklung gekümmert hat, freut sich über die erste positiven Reaktionen. „Für konstruktive Vorschläge zur Verbesserung sind wir auch weiterhin offen.“

_